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  Johannes Johne                 Rudolf-Sendig-Straße 19      01814 Bad Schandau

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Urlauberpfarrer

Es kommt nicht selten vor, dass die Leute mit dem Begriff “Urlauberpfarrer” die Vorstellung verbinden, dass es sich um einen Pfarrer handle, der Urlaub macht und dabei gelegentlich oder auch aus Spaß an der Freude seelsorglich tätig ist. So etwas gibt es wohl auch...

Andere denken, es könne sich nur um einen Ruheständler handeln, der noch ein bisschen was tun möchte. Auch das mag es geben...

Und noch manch anderer Gedanke mag in den Köpfen der Leute schweben, wenn sie “Urlauberpfarrer” hören....

Um diese Gedanken auszuräumen, sei an dieser Stelle mitgeteilt, womit man in meinem Falle rechnen darf. So möchte ich mich vorstellen:

                               Mein Name ist Johannes Johne

Ich bin Priester des Bistums Dresden-Meissen und seit dem 1.Januar 2011 Pfarrer der katholischen Pfarrei Bad Schandau-Königstein. Es ist meine Aufgabe, mich um die allgemeine Seelsorge in dieser Pfarrei zu kümmern. Dazu kommt der besondere Auftrag, für die Kurgäste und die Urlauber in der Sächsischen Schweiz Sorge zu tragen und fortzusetzen, was ich mehr als 11 Jahre getan habe, nämlich die Urauberseelsorge im Zittauer Gebirge weiter zu betreiben und dazu kommend in der Sächsischen Schweiz aufzubauen. Deshalb nenne ich mich “Urlauberpfarrer”.

Ich bin sehr froh, jetzt eine Pfarrei zu haben, in der man sicher gemeinsam etwas für die Urlauber tun kann und natürlich auch darüber, dass ich weiterhin diesen speziellen Auftrag habe, der mir 1999 vom Bischof erteilt und nun erneuert wurde.

Ich stamme aus Zittau und “kenne das Zittauer Gebirge wie meine Westentasche”. Aber auch mit der Sächsischen Schweiz bin ich in ähnlicher Weise vertraut, weil ich in Pirna Kaplan gewesen bin und als Wanderfreund und (damals noch) aktiver Bergsteiger die Gegend kennengelernt habe. Damals wurde übrigens durch Wanderungen und Gespräche in mir der Gedanke der “Urlauberseelsorge” geboren und hat sich gut entfaltet.

Meine Hobbys sind die Malerei, die Fotografie und natürlich das Wandern. Man wird mich als einen “schöpferischen Menschen bezeichnen können, denn mir fällt immer wieder mal was Neues ein, auch auf literarischem Gebiet. So ist auch ein erstes Büchleich von mir auf dem Büchermarkt erschienen. Es trägt den Titel “Geschenkte Zeit”. Was ich in Spanien erlebt habe, ist in meinem zweiten Buch nachzulesen: “Der Spanische Jakobsweg - In Versen auf den Fersen”. Mittlerweile sind noch ähnliche Werke im Entstehen.  All meine Fähigkeiten kann ich gut bei meiner jetzigen Tätigkeit einbringen. Wenn es Sie nun noch interessiert, wie der Urlauberpfarrer seinen Urlaub verbringt, so ist zu sagen, dass ich innerhalb von 30 Jahren ein großes Kreuz auf Europa gelaufen bin. -  Der Osten “ist gemacht”: Wir sind bis nach Rumänien gelaufen. Der Süden ist auch “erledigt”: Es ging zu Fuß bis nach Rom. Inzwischen ist es auch geschafft, nach Santiago de Compostela zu laufen.  Ja, wir haben auch eine Route in Richtung Norden gefunden und sind über den “Sachsen Anhaltinischen Jakobsweg” und die “Straße der Romanik” vorangekommen. Weiter ging es auf dem Elberadweg und schließlich in Deutschland über Teile der “Via Jutlandica”, auch einem Weg der Jakobspilger, bis nach Flensburg. In Dänemark sind wir über den “Ochsenweg” und den “Heerweg” durch Dänemark gezogen. Von Oslo aus sind wir dann auf dem “Olavsweg” bis nach Trondheim gepilgert, ein wirklich “hartes Stück Arbeit!” Was im Urlaub noch “fertiggestellt werden soll” (Es fehlt nicht mehr viel.), ist ein “Kreuz auf Deutschland”, und danach wird man sehen, was noch alles zu machen ist.

Ein gewisses Rüstzeug für mein Tun als Urlauberpfarrer erhielt ich bei einer Ausbildung zum Tourismusführer für das Zittauer Gebirge, bei der ich ein Zertifikat des Gebirgsvereins Oybin erhielt.

Geboren wurde ich übrigens im Jahre 1956. Ich habe zehn Jahre die Schule besucht, anschließend eine Berufsausbildung mit Abitur zum “Facharbeiter für Anlagentechnik” gemacht und dann meinen “Grundwehrdienst” geleistet. Danach habe ich in Erfurt Theologie studiert und den Abschluss als Diplomtheologe erhalten. 1985 wurde ich in Dresden zum Priester geweiht. Nachdem ich mehrere Jahre an verschiedenen Stellen als Kaplan und Pfarrer tätig war, wurde ich 1999 zum Urlauberpfarrer ernannt und bin es neben der Tatsache, Ortspfarrer und Kurseelsorger zu sein, auch jetzt noch - freilich mit einem “größeren Einzugsgebiet”.